Was ist eigentlich GPS?

Die Abkürzung GPS steht für Globales Positionierungs-System. Das System wurde eigentlich für das Amerikanische Militär entwickelt, wird aber inzwischen für zivile Zwecke verwendet.

Über unseren Köpfen kreisen weltweit 33 Satelliten. Vereinfacht gesprochen senden diese Satelliten ein Funksignal zur Erde, das die Adresse und die genaue Uhrzeit enthält. Ein Satellit der direkt über unserem Kopf kreist ist näher an unserem Empfangsgerät wie ein Satellit, der gerade noch über den Horizont „schaut“.  Der Weg, den das Funksignal vom Satellit über uns auf unser Empfangsgerät benötigt ist deutlich kürzer als der des Signals vom Satellit am Horizont.  Das hat zur Folge, dass die Uhrzeit in den Signalen ganz leicht versetzt zueinander ist.
Ein GPS-Empfänger benötigt mindestens drei solcher Signale, um über eine komplizierte Berechnung daraus seine aktuelle Position zu ermitteln. Je mehr Satelliten ein GPS-empfänger „sieht“ desto genauer kann die aktuelle Position berechnet werden.
Diese Berechnung ist übrigens recht aufwendig. Daher benötigen Geräte, die eine GPS-Position ermitteln auch relativ viel Energie.

Die Akkus der Geräte müssen also entsprechend groß sein. Daher hat ein Ortungshalsband wie das Garmin T5 einfach eine gewisse Größe. Kleine Ortungsgeräte wie das Tractive GPS schränken die Häufigkeit der Berechnung ein, um Energie zu sparen.

 

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