Schweißarbeit / Nachsuche

Nicht-Jäger können mit dem Begriff „Schweißarbeit“ vermutlich wenig anfangen. Wer schwitzt den da?

Schweiß nennt sich in der Jägersprache das Blut des Tieres. Das hat also nichts mit dem Schweiß beim Menschen zu tun.Und was macht jetzt ein Hund, der in der Schweißarbeit ausgebildet ist?
Bei der Jagd kann es passieren, dass z.B. ein Reh nicht richtig getroffen wird, verletzt wird und flüchtet. Genau so kann ein Tier bei einem Autounfall angefahren und verletzt werden, aber in der Panik noch fliehen. Es ist die Aufgabe des Jägers und Hundeführers, diese Tiere so schnell wie möglich von Ihrem Leid zu erlösen.
Ein Schweißhund ist darauf ausgebildet, die Blutspur des verletzten Tieres zu finden und zu verfolgen. Er ist also dafür verantwortlich, dass das verletzte Tier schnellstmöglich gefunden werden kann. Trainiert wird der Hund mit dem künstlichen Legen einer Schweißfährte. Z.B. der „Schweiß“ – also das Blut – eines Rehes werden beim Zerlegen des Tieres aufgefangen und eingefroren. Zum Trainieren wird das Blut wieder aufgetaut und z.B. mit einem kleinen Schwämmchen als Spur quer durch den Walt getupft.

Neben dem sehr aufwendigen Präpaieren Einfrieren und Auftauen von echtem Wildschweiß gibt es inzwischen auch ein  Waidwerk Fährtenschweißkonzentrat. Es handelt sich dabei um ein Pulver, welches einfach in der gewünschten Menge angerührt wird und das sofort einsatzbereit ist. Das ist wesentlich einfacher als das Handling mit „Blutkonserven“ von Reh und Wildschwein.

Unser Waidwerk Fährtenschweißkonzentrat finde Sie HIER direkt in unserem Waidwerk-Online-Shop