Warum hat ein Garmin-Hundeortungsgerät eine eingeschränkte Reichweite?

Immer wieder werden wir von Kunden gefragt, warum bei einem Hundeortungsgerät von Garmin die Reichweite maximal 12 km betrüge – die Geräte würden doch über GPS kommunizieren. Das müsste doch eigentlich „weltweit“ gehen.

Eine kleine Erklärung dazu:

Die Übermittlung der Ortungsinformation zwischen Handgerät und GPS-Halsband arbeitet über klassischen Funk – nicht über Satellit. Die GPS-Satelliten helfen den Geräten nur dabei, ihre Position zu errechnen. Wie das funktioniert erklären wir in einem separaten Beitrag.
 Das Funksignal ist physikalischen Gegebenheiten unterworfen. Handgerät und Halsband müssen sozusagen „Sichtverbindung“ zueinander haben, damit das Funksignal des Halsbandes auch beim Handgerät ankommt. Liegt z.B. ein Berg zwischen beiden Komponenten sinkt die Reichweite ganz erheblich.

Daher ein Tipp, der nicht nur für Garmin-Hundeortungsgeräte sondern auch die Funk-Hundeortungsgeräte anderer Hersteller wie BS-Planet, Tinyloc oder Sportdog TEK gilt: Wenn Sie die Verbindung zu Ihrem Halsband verloren haben suchen Sie sich immer einen erhöhten Punkt. Bildlich gesprochen steigen Sie auf den nächsten Kirchturm. Von oben können Sie besser „ins Tal reinorten“ – das Funksignal kann Sie besser erreichen.

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